Diese Website verwendet Cookies und Drittinhalte

Auf unserer Website verwenden wir Cookies, die für die Darstellung der Website zwingend erforderlich sind. Mit Klick auf „Auswahl akzeptieren“ werden nur diese Cookies gesetzt. Andere Cookies und Inhalte von Drittanbietern (z.B. YouTube Videos oder Google Maps Karten), werden nur mit Ihrer Zustimmung durch Auswahl oder Klick auf „Alles akzeptieren“ gesetzt. Weitere Einzelheiten erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung, in der Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können.

Interview mit Alex H.

Lesen Sie hier ein Interview mit einem ehemaligen Teilnehmer unseres digitalen Bewerbungscoachings.

Interview zum digitalen Bewerbungscoaching

Erfahrungen eines ehemaligen Teilnehmers

Interviewerin: Hallo Alex. Schön, dass Sie Zeit gefunden haben uns etwas über Ihre Erfahrungen zu berichten. Sagen Sie uns doch erstmal ein paar Details über sich. 

Alex: Ja hallo, in bin Alex, ich bin 42 Jahre alt. Ich habe einen 12-jährigen Sohn, der meist bei seiner Mutter lebt, da wir geschieden sind. Als ich von dem Angebot des digitalen Bewerbungscoachings erfahren habe, war ich schon etwas länger jetzt arbeitslos und habe nicht wirklich gewusst, wo ich beruflich überhaupt noch hin will. Ich habe Angst, dass ich zu alt bin, um was Neues zu finden. Aber wollte auch nicht wieder als KFZ-Mechatroniker arbeiten. Da ich damit irgendwie durch war. Mich immer von anderen Leuten anmachen lassen, dass es schneller gehen müsste und und und. Ich habe auch nur zwei Hände und... ja. 

Interviewerin: Ja, wie haben Sie denn von unserem Angebot erfahren?

Alex: Ein Freund hat mich darauf aufmerksam gemacht, über Facebook und meinte zu mir, ich sollte mir das mal ansehen. 

Interviewerin: Was haben Sie gedacht, als Sie die Anzeige gesehen haben?

Alex: Ja, als ich vom Angebot des digitalen Bewerbungscoachings gelesen habe, war ich erst einmal skeptisch. Ich habe nicht geglaubt, dass mich das in irgendeiner Art und Weise weiterbringt, da ich gelernter KFZ-Mechatroniker bin. Naja, wofür brauche ich da digitale Bewerbungen? Ich meinte, was sollte mir das bringen?

Interviewerin: Aber trotzdem haben Sie sich dann bei Ihrem zuständigen Ansprechpartner beim Jobcenter gemeldet und ihn auf das Angebot angesprochen.

Alex: Ja, also ich habe mich gemeldet, weil mir meine Ex-Frau im Nacken saß. Sie wollte, dass ich nicht weiterhin Zeit mit meinem Sohn verbringe, weil ich ein schlechtes Vorbild wäre. Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen. Um nicht auch den Kontakt zu meinem Sohn zu verlieren, das wäre für mich das Schlimmste. Und auch, was meine Freunde, Nachbarn, Verwandte sagen, das geht nicht so einfach spurlos an einem vorbei. Das nimmt einen schon bisschen mit. Und ich wollte auch dementsprechend für meine Arbeit bezahlt werden. Wenn ich am Ende mit weniger nach Hause gehe, als ich vorher hätte, das wäre Unsinn. 

Interviewerin: Und wie ging es dann weiter?

Alex: Ich habe ein Beratungsgespräch bei der DAA in Osnabrück bekommen. Das war dann noch vor Ort in der DAA. Die Mitarbeiter dort waren sehr nett. Die haben mir erklärt, was auf mich zukommen wird und was wir halt so machen werden. Das klang nach sehr viel Zeitaufwand für mich. Aber jetzt war ich da, und eine andere Wahl hatte ich eigentlich gar nicht mehr. Eins hat mich aber trotzdem neugierig gemacht, dass fast alles online stattfinden sollte.

Interviewerin: Was heißt das, das hat Sie jetzt neugierig gemacht mit dem online? 

Alex: Also ich musste gar nicht jeden Tag zur DAA kommen. Konnte fast alles von zu Hause erledigen. Da die DAA mir einen Laptop geliehen hatte und dann ging es eigentlich recht schnell los. Erstmal wurde mir von der DAA gezeigt. wie ich mit dem Laptop umgehen muss, was ich technisch wissen muss, um am Coaching teilnehmen zu können. Das war eigentlich recht leicht und hat mir gezeigt, das ich technisch nicht ganz so unversiert bin. Ist halt nicht viel anders als mit dem Smart-TV zu Hause oder mit der Spielekonsole. Wir haben dort ausprobiert per Video zu telefonieren, damit wir, auch wenn ich zu Hause bin, miteinander richtig sprechen können. Das war eigentlich auch schon alles.

Interviewerin: Okay, und dann haben Sie von zu Hause aus an dem Bewerbungsoaching teilgenommen. Was haben Sie alles gemacht, oder konkret gelernt?

Alex: Mir wurde gezeigt, wie ich Bewerbungen erstellen kann, wie ich Texte schreiben, PDFs erstelle. Wir haben Bewerbungen per Mail zu verschicken und Vorstellungsgespräche über Video geführt, wie ich mich verhalte, was ich anziehen soll. Ich habe gelernt nach Stellen im Internet zu suchen wo ich passende Stellenangebote finde, die für mich interessant sind. Nach welchen Begriffen ich suchen muss. Wir haben zusammen überlegt, was mir Spaß machen könnte und was ich mir vorstellen könnte.

Interviewerin: Und das hat alles so online gut funktioniert?

Alex: Ja ich muss zugeben, ich konnte nicht alles auf Anhieb. Aber die Mitarbeiter hatten sehr viel Geduld mit mir, haben mir auch alles noch ein zweites oder drittes Mal erklärt, wenn ich nicht weitergekommen bin. Dadurch, dass ich nicht jeden Tag zur DAA musste und wir alles von zu Hause erledigen konnten, fand ich es halt auch nicht schlimm, dass ich teilnehmen musste. Es war wirklich okay. Und ich habe auch ganz schön was gelernt. 

Interviewerin: Also hat Ihnen das digitale Bewerbungscoaching geholfen dann jetzt auch eine neue Stelle zu finden?

Alex: Ja, wer hätte das gedacht? Ich habe einen Praktikumsplatz in Osnabrück gefunden, als Anlagenmechaniker Wärme- und Klimatechnik. Das ging plötzlich alles ganz schnell. Ein Mitarbeiter ist während des Praktikums in Rente gegangen. Und der Chef ist eigentlich davon ausgegangen, dass er weiterhin mit einem Mitarbeiter klar kommt. Aber wie der Zufall so möchte, hat er mich nach meinem Praktikum angerufen, ca. zwei Wochen danach und hat mich halt gebeten, ob ich nicht weiterhin da arbeiten möchte. Und ich muss sagen, es macht weiterhin Spaß.

Interviewerin: Ja dann sagen wir natürlich Herzlichen Glückwunsch! Das heißt, Sie sind zufrieden mit dem digitalen Bewerbungscoaching?

Alex: Ja, absolut, wer hätte damit gerechnet. Aber für mich war es wirklich genau das Richtige! Vielen Dank dafür!

Interviewerin: Wir danken auch.